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Falsi abusi sessuali. SF10vor10: Vorwürfe von Kindsmissbrauch bei Scheidung nehmen zu

Da: SF Schweizer Fernsehen 10vor10 del 3 e 4 agosto 2010

Aumento esponenziale delle cause in cui bambini e giovani figli/e di separati e divorziati vengono obbligati dalla madre a raccontare menzogne su presunte molestie sessuali subite dal padre. Fatto che porta ad allungare le cause e i processi di divorzio ma in primo luogo alla sospensione del diritto di visita dei padri.

Vorwürfe von Kindsmissbrauch bei Scheidung nehmen zu

(Per visionare la trasmissione Parti 1 e 2 Clicca QUI)

Nicole Vögele, Mittwoch, 4. August 2010, 20:18 Uhr

In der Schweiz gibt es zunehmend mehr Fälle von Kindsmissbrauch im Scheidungskrieg. Immer mehr Eltern setzen dabei den sexuellen Missbrauch an ihrem Kind als Waffe im Kampf um das alleinige Sorgerecht ein. Gegenüber «10vor10» bestätigt eine Gerichtspräsidentin dieses Phänomen.

Um das alleinige Sorgerecht fürs Kind zu erhalten, ist vielen Eltern jedes Mittel recht. Beispielsweise schrecken viele Mütter nicht davor zurück, ihr Kind dazu zu bringen, den Vater des sexuellen Missbrauchs zu beschuldigen. Über einen solchen Fall hatte «10vor10» bereits berichtet.

Im Sorgerechtsstreit ums Kind kennen immer mehr Eltern keine
Grenzen. colourbox

«Es gibt eine Zunahme solcher Fälle – zum Teil wird der Vorwurf auch primär als taktisches Mittel verwendet», bestätigt nun Andrea Staubli, Gerichtspräsidentin des Bezirksgerichts Baden gegenüber «10vor10». Staubli blickt auf 14 Jahre Praxiserfahrung zurück. Diese Situationen gehörten zu den schwierigsten für einen Richter, erläutert Staubli.

Das Thema werde zwar nie auf die leichte Schulter genommen, doch manchmal sei Skepsis angebracht: «Vor allem, wenn ein solcher Vorwurf erst im Laufe eines Verfahrens oder am Schluss eingebracht wird, dann ist der Gedanke schneller da, dass das jetzt auch taktisch sein könnte».

Alarmierende Entwicklung

Regula Schwager von der Beratungsstelle Castagna, die sich für sexuell ausgebeutete Kinder einsetzt, ist besorgt über diese Entwicklung. Dass ein möglicher Kindsmissbrauch plötzlich angezweifelt werde, weil er vor Gericht schon als Taktik daher kommt, stelle das Wohl des Kindes in Frage. Deshalb müsse jeder Vorwurf von Grund auf überprüft werden. «Wenn so ein Vorwurf im Raum steht, ist eigentlich immer etwas dran, weil die Kinder erst dann anfangen zu reden, wenn die Väter nicht mehr im selben Haushalt leben», so Schwager.

Rechtsanwalt Carlo Häfeli – er vertritt häufig die Vaterseite vor Gericht – kennt Missbrauchsvorwürfe als ein Mittel, den Vater zu brandmarken und Zeit zu schinden. Die Richter bräuchten mehr Mut, eine solche Praxis gar nicht zuzulassen, sagt Haefeli.

Teufelskreis ohne Entrinnen

Was aber, wenn der Vorwurf begründet ist? Beim Thema Kindsmissbrauch läuten gleich sämtliche Alarmglocken. Eine ganze Maschinerie kommt in Gang. Scheint das Wohl des Kindes in Gefahr, dann müssen die Behörden von Amtes wegen handeln und trotzdem skeptisch bleiben.

Dies ist oft eine Gratwanderung, wie Richterin Staubli aus eigener Erfahrung weiss: «Es ist die Aufgabe eines jeden Richters, dass wir uns solchen Vorwürfen gegenüber nicht abstumpfen lassen. Dahinter steht immer ein Kind, das bedroht sein könnte. Bevor ich nicht ganz sicher bin, muss ich den Vorwurf ernst nehmen.»

 

 

Gianfranco Scardamaglia è una figura attiva nel dibattito politico del Canton Ticino e coordinatore del Movimento Papageno, impegnato nei diritti dei genitori separati e dei figli. È Consigliere Comunale a Losone e interviene regolarmente su temi di giustizia e politiche familiari.

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